Die Eiermühle wurde bereits vor mehreren Jahrhunderten urkundlich erwähnt. Der Name dürfte von „Geyermühle“ abgeleitet worden sein. Geyer waren Vorfahren der Familie Senftinger. Der Namenswechsel erfolgte fast in jeder Generation, da meistens eine Tochter als Erbe eingesetzt wurde. Die Mühle wurde von jeher mit Wasserkraft angetrieben. Bis zum Jahr 1937 wurde dafür ein oberschlächtiges Wasserrad aus Holz verwendet. Dieses Wasserrad brachte eine Leistung von ungefähr 2 PS.
Im Jahr 1937 erbaute der Schlosser- und Büchsenmachermeister Otto Grünbeck aus Oberndorf ein Wasserrad aus Stahl. Das neue Wasserrad hat eine Breite von einem Meter und einen Durchmesser von vier Metern. Die Leistung liegt bei diesem Wasserrad zwischen vier und sechs PS. Der vorhandene Mühlstein wurde durch zwei neue Walzenstühle ersetzt.
Im Jahr 1965 wurde für den Antrieb das Wasserrad durch eine Druck-/Saugturbine ersetzt. Die Leistung erhöhte sich auf ca. 12 PS.
