Die Geschichte der Eiermühle

Die Eiermühle wurde bereits vor mehreren Jahrhunderten urkundlich erwähnt. Der Name dürfte von „Geyermühle“ abgeleitet worden sein. Geyer waren Vorfahren der Familie Senftinger. Der Namenswechsel erfolgte fast in jeder Generation, da meistens eine Tochter als Erbe eingesetzt wurde. Die Mühle wurde von jeher mit Wasserkraft angetrieben. Bis zum Jahr 1937 wurde dafür ein oberschlächtiges Wasserrad aus Holz verwendet. Dieses Wasserrad brachte eine Leistung von ungefähr 2 PS.

1937

Modernisierung der Mühle

Im Jahr 1937 erbaute der Schlosser- und Büchsenmachermeister Otto Grünbeck aus Oberndorf ein Wasserrad aus Stahl. Das neue Wasserrad hat eine Breite von einem Meter und einen Durchmesser von vier Metern. Die Leistung liegt bei diesem Wasserrad zwischen vier und sechs PS. Der vorhandene Mühlstein wurde durch zwei neue Walzenstühle ersetzt.

1962

Ausbau Mühlengebäude

Das Mühlengebäude wurde um sechs Meter verlängert. Gleichzeitig wurden fünf Getreidesilos mit einer Gesamtkapazität von 1.500dz eingebaut.

1965

Einbau einer Druck-/Saugturbine

Im Jahr 1965 wurde für den Antrieb das Wasserrad durch eine Druck-/Saugturbine ersetzt. Die Leistung erhöhte sich auf ca. 12 PS.

1966

Ausbau um weiteres Stockwerk

Die Eiermühle wurde um ein neues Stockwerk erweitert. Zusätzlich wurden ein doppelter und ein einfacher Walzenstuhl eingebaut, so dass sich die Mahlleistung auf zwei Tonnen erhöhte.

1985

Luftbild aus der Zeit um 1985

2000

Stillegung Mühlenbetrieb

Bis zum Jahr 2000 wurde in der Eiermühle hauptsächlich Roggenmehl hergestellt. Dieses Mehl wurde in Bäckereien der Region zu verschiedenen Brotsorten verarbeitet.

2017

Fertigstellung Reithalle

Im Jahr 2017 wurde unsere moderne Reithalle mit einer Fläche von 40x20m fertiggestellt.